Best Practice

Werte über das eigene Leben hinaus weitergeben

Sachwerte, Immobilien oder ein Teil des eigenen Vermögens – es gibt viele Wege, auf denen Spender:innen eine gemeinnützige Organisation in ihrem Nachlass bedenken können. Eine Nachlass-Spende ist eine sehr persönliche Entscheidung, die von einer NGO oft über einen längeren Zeitraum in sehr individuellen Gesprächen begleitet wird. Hierzu bedarf es viel Fingerspitzengefühls und eines planvollen Vorgehens im Sinne des Spenders.

Gefährdet der Datenschutz die Gewinnung neuer Spender:innen?

Anfang Mai berichteten verschiedene Medien (unter anderem die Tagesschau und die Süddeutsche Zeitung) darüber, dass der Handel mit Adressen vor dem Aus stehe. Die meisten der 16 Datenschutzbeauftragten der Länder seien der Ansicht, dass dieser nicht mit der DS-GVO in Einklang zu bringen sei. Ein Verbot des Adresshandels hätte auch auf das Fundraising einen existenzbedrohenden Einfluss. Postalische Neuspendergewinnungen – für die meisten NGOs immer noch der wichtigste Weg, neue Spender zu erreichen – würden hierdurch nahezu unmöglich werden.

Multi-Channel-Kommunikation: So gelingt die Spenderansprache kanalübergreifend

Über postalische Kampagnen und Fundraising-Telefonie generieren viele NGOs nach wie vor den Großteil ihrer Spenden. Doch auch im gemeinnützigen Sektor wird die Welt – durch die Corona-Krise wesentlich beschleunigt – immer digitaler. Darum ist es sinnvoll, die eigenen Projekte und Themen kanalübergreifend aufzubereiten und so eine möglichst breite sowie diverse Zielgruppe anzusprechen und Synergien zu nutzen. Lesen Sie, was dabei zu beachten ist.

Achtung, (Sachspenden-)Welle!

Auf gemeinnützige Organisationen in Deutschland rollt eine riesige Welle zu. Eine Welle in rot, braun, blau, weiß, schwarz und rosa. Eine Welle aus Hemden, Schuhen, Halstüchern und Jogginganzügen. Denn: Durch Corona „erstickt“ der Einzelhandel zurzeit an bis zu 500 Millionen unverkauften Kleidungsstücken.